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AfD-Kundgebung in Rheine

Posted: September 2nd, 2021 | Author: | Filed under: Uncategorized | No Comments »

Am Vormittag des 19. August veranstaltete der AfD Kreisverband Kreis Steinfurt in der Innenstadt von Rheine (Am Staelscher Hof) eine Wahlkampfkundgebung um potenzielle Wähler*innen zu gewinnen. Dabei traten u.a.: Roger Beckamp und Martin Renner als Redner auf. Die von der Partei kaum öffentlich beworbene Veranstaltung, die sie selber nur kurz auf Facebook erwähnten, fiel erwartungsgemäß auf wenig Resonanz innerhalb der um diese Zeit spärlich besuchten Innenstadt. Ob dies aus taktischen Gründen geschuldet war, um Gegenproteste zu verhindern, bleibt wohl das Geheimnis der lokalen AfD um Florian Elixmann.

Dennoch versammelten sich mehr als 50 Menschen auf einer Gegenkundgebung verschiedener lokaler Parteien, zivilgesellschaftlicher Organisationen und Antifaschist*innen, um ein Zeichen gegen die Rassisten zu setzten. Es wurden verschiedene Redebeiträge gehalten die sich mit den Themen Antirassismus und Integration beschäftigten und auf die Gefahren aktueller rassistischer Bestrebungen hinwiesen. Zusätzlich wurde mit Musik die AfD-Kundgebung gestört. Mit Erfolg, denn alle AfD-Redner richteten ihre eintönigen Monologe ausschließlich an die Gegenkundgebung und versuchten diese auf peinliche Weise vergeblich zu provozieren. Die großzügig anwesende Polizei schützte wie üblich die AfD vor dem Protest.


Pien Kabache – Biergartenedition II

Posted: August 23rd, 2021 | Author: | Filed under: Uncategorized | No Comments »
Nach dem ersten entspannten Kneipenabend, veranstalten wir im September unseren zweiten Biergarten!
 
Ein gemütliches Barackenambiente, günstige Drinks und Musik von Punk bis Reggae erwarten euch.
 
Ihr müsst einen gültigen Corona-Negativtest (max. 48Std alt), einen Impfnachweis oder einen Nachweis der Genesung mitbringen! Die Veranstaltung findet nur im Außenbereich der Baracke statt – für die Toilettenbenutzung müsst ihr in der Baracke eine Maske tragen und auf den Mindestabstand untereinander achten!
 
Der Eintritt ist wie immer umsonst – kommt vorbei!
 
20 Uhr / Alle Gewinne werden für antifaschistische Zwecke gespendet!
 
 

Pien Kabache – Biergartenedition

Posted: Juli 15th, 2021 | Author: | Filed under: Uncategorized | No Comments »
Nach einer gefühlten Ewigkeit können wir mit unserem Kneipenabend endlich wieder starten.
 
Diesmal werden wir einen kleinen Biergarten im Außenbereich machen, auch um in diesen Zeiten das Risiko so gering wie möglich zu halten. Also freut euch auf günstige kalte Getränke, nettes Barackenambiente und den typischen Punkrocksound.
 
Ihr müsst einen gültigen Corona-Negativtest (max. 48std alt), einen Impfnachweis oder einen Nachweis der Genesung mitbringen!
 
Die Veranstaltung findet nur im Außenbereich der Baracke statt – für die Toilettenbenutzung müsst ihr in der Baracke eine Maske tragen und auf den Mindestabstand untereinander achten!
 
Wir freuen uns auf euch… 
 
21 Uhr / Eintritt frei / Alle Gewinne werden für antifaschistische Zwecke gespendet!
 
Der Abend wird von der Antifaschistische Linke Münster, der Antifaschistischen Aktion Hamm und der Autonomen Antifa Rheine veranstaltet.
 
Wer Facebook nutzt, kann hier klicken
 

Rechtsrock und bewaffneter Kampf – das Netzwerk der Hammerskins

Posted: Juli 14th, 2021 | Author: | Filed under: Uncategorized | No Comments »

Dank langjähriger antifaschistischer Arbeit wurde auf Exif-Recherche ein umfassender Überblick über das neonazistische Netzwerk der Hammerskins veröffentlicht.

‚Die Hammerskins sind eine der ältesten und beständigsten Neonazi-Organisationen in Deutschland. Das seit über 30 Jahren bestehende Netzwerk versteht sich als eine „Bruderschaft“ und „Elite“ der Neonazi-Szene. Ihre straffe Organisation ist Teil einer international eingeschworenen Gemeinschaft, die sich «Hammerskin Nation» (HSN) nennt und von Europa in die USA bis nach Neuseeland reicht. Ihr Wirkungsbereich ist umfassend, ihre Mitglieder sind treibende Kräfte innerhalb der militanten Neonazi-Szene.‘

Die konspirativ agierende Neonazibruderschaft ist international tief in der Herstellung und Verbreitung von Rechtsrock, der Durchführung von Neonazikonzerten, sowie in der Schulung von militanten Neonazis im Bereich Kampfsport und Waffengebrauch tätig. Die Mitglieder eint ein geschlossenes rassistisches und neonazistisches Weltbild. Gewalttaten, bis hin zu Mord, ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Hammerskins.

Bei der Recherche fällt immer wieder eine Person auf, Malte Redeker, den man als wichtige Verbindungsfigur des Hammerskinnetzwerkes und des organisierten Rechtsterrorismus bezeichnen kann. Interessant ist auch, dass die militanten Neonazis und Mörder so gut wie keine Konsequenzen von staatlichen Stellen befürchten müssen – werden sie doch seit Jahren durch Verfassungsschutz und Polizei verharmlost.


Antisemitismus als Protestform zum Nahostkonflikt

Posted: Mai 19th, 2021 | Author: | Filed under: Uncategorized | No Comments »

In der letzten Woche kam es durch den Ausbruch der Gewalt im Nahen Osten in mehreren deutschen Städten zu antisemitischen Aktionen.

Am Montagabend drohte ein unbekannter Anrufer der jüdischen Gemeinde Hannover mit einem Brandanschlag – in Düsseldorf haben am selben Abend Unbekannte einen Gedenkstein für die von den Nazis in der Reichspogromnacht abgebrannte Synagoge verunstaltet und angezündet. Am Tag darauf wurde in Münster eine israelische Flagge vor der Synagoge verbrannt. Dasselbe geschah vor der Synagoge in Bonn, die zudem von Angreifer*innen mit Steinen beworfen wurde. Am darauffolgenden Mittwoch bewegte sich ein Demonstrationszug unter lautstarken antisemitischen Parolen wie „Scheiß Juden“ vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof in Richtung der Synagoge, dieser wurde jedoch vor dem Erreichen des Ziels gestoppt.

 

Die antisemitische Ausrichtung der Proteste zeigt eine Fokussierung auf jüdisches Leben als konstruiertes Feindbild. Die gewalttätige Bedrohung jüdischer Gemeinden beabsichtigt eine enorme Verunsicherung und Einschüchterung jüdisch gläubiger Menschen und stellt keine Kritik der Politik Israels dar!
Wir verurteilen jeglichen Antisemitismus, unabhängig der Zusammenhänge für die er instrumentalisiert wird!

 

Gegen jeden Antisemitismus!

 

 


[NRW] Naziaufmärsche am1. Mai

Posted: Mai 12th, 2021 | Author: | Filed under: Uncategorized | No Comments »

Antifaschistischer Protest gegen Neonazis

Am ersten Mai fanden gleich drei Neonaziaufmärsche bzw. Kundgebungen in unmittelbarer Nähe statt, angemeldet durch die Partei „Die Rechte“ und die NPD. Dabei wanderten dieselben Neonazis und Rassisten zuerst von Dortmund nach Essen und anschließend nach Düsseldorf. Nur durch die bundesweite Unterstützung von u.a. Thorsten Heise aus Thüringen, schafften sie die geringe Anzahl von 150 – 200 Teilnehmer.

Dortmund

In Dortmund-Dorstfeld versammelten sich ca. 80 Nazis auf dem Wilhelmplatz um eine Kundgebung vor ihrer gemeinsamen Anreise zur Demonstration in Essen abzuhalten. Über 120 Antifaschist*innen protestierten an zwei Kundgebungen, trotz wiederholter Polizeischikane, dagegen. Einzelne Nazis bedrohten dabei öffentlich in ihren Redebeiträgen Pressevertreter*innen sowie Antifaschist*innen, u.a: die beiden Redner Thorsten Heise und Sven Skoda in ihren Beiträgen. Die Polizei verhinderte dies jedoch nicht und ließ die Neonazis gewähren. Einen ausführlichen Bericht findet ihr bei der Mean Streets Antifa.

Essen

In Essen-West sammelten sich zwischen 150 -200 Neonazis um ihre Demonstration durch den Stadtteil Frohnhausen durch zu führen. Immer wieder gelang es dabei Antifaschist*innen die Demonstration zu stören und kurzzeitig zu stoppen. Trotz einen großen Polizeiaufgebot protestierten rund 1500 Menschen gegen die Neonazis. Abseits des Aufmarsches griff ein Neonazi zwei Antifaschist*innen brutal an. Bei der Person handelt es sich um eine zentrale Figur der „Steeler Jungs“. Bei ESSQ und AGR Essen findet ihr Berichte. Fotos gibt es bei Leftpicture und bei Kai Schwerdt.

Düsseldorf

In Düsseldorf waren es nur noch ca. 150 Neonazis, die von der Polizei den roten Teppich ausgerollt bekamen. Im Hauptbahnhof wurde extra eine U-Bahn für die Neonazis bereit gestellt, damit diese nicht den zahlreichen Protestierenden ausgesetzt wurden, um dann mit einem riesigen Polizeiaufgebot ihre Demonstration in bester Lage durchführen zu können. Dennoch waren mehrere tausend Menschen an den Gegenprotesten beteiligt und schafften es die Route der Neonazis stark zu verkürzen. Um die Neonazis sicher nach Hause zu begleiten räumte die Polizei diesmal eine S-Bahn und stellte diese den Neonazis zur Verfügung.

 

 


In eigener Sache:

Posted: Januar 11th, 2021 | Author: | Filed under: Uncategorized | No Comments »

Seit kurzem gibt es auf Instagram einen „Antifa Rheine“ Account. Dieser nannte sich erst „Antifa Rheine – Autonome Antifa“ und hat sich nun in „Antifa Senioren Rheine“ umbenannt.

Wir wollen an dieser Stelle informieren, dass dieser Account nicht von uns betrieben wird und in keinem Zusammenhang zu uns steht.


Bundesweite Repression gegen Antifaschist*innen

Posted: Januar 11th, 2021 | Author: | Filed under: Uncategorized | No Comments »

Das Jahr 2020 war geprägt durch einen Anstieg rassistischer Übergriffe, dem fast wöchentlich Bekanntwerden neuer extrem rechter Strukturen innerhalb der Polizei und weiteren Verbindungen zwischen organisierter Neonaziszene und den deutschen Sicherheitsbehörden und erreichte als traurigen Höhepunkt den rassistischen Mord an neun Menschen in Hanau. Während staatliche Stellen alles Erdenkliche unternahmen um extrem rechte und neonazistische Gewalt zu verharmlosen, holte die Justiz gleichzeitig zum großen Schlag gegen antifaschistische und linke Strukturen aus. Dies gipfelte in mehreren Hausdurchsuchungen in verschiedenen Bundesländern, Haftstrafen bzw. Untersuchungshaft für mehrere Aktivist*innen und Räumungen verschiedener linker Häuser. Dabei wurde die Repression gegen linke Strukturen, wie so oft, mit dem „Ermittlungsparagraphen“ §129a begründet.

Der Fall Lina in Leipzig

Am 05.11.2020 führte die Generalbundesanwaltschaft einen Einsatz gegen mehrere Antifaschist*innen in Leipzig durch, u.a.: mit einem Haftbefehl gegen die Antifaschistin Lina. Ihr und den anderen Beschuldigten wird vorgeworfen an mehreren Angriffen auf Faschisten beteiligt gewesen zu sein, beziehungsweise Selbige geplant und vorbereitet zu haben. Ergänzt wird das Ganze durch den obligatorischen Vorwurf, eine kriminelle Vereinigung nach § 129 StGB gegründet zu haben, deren Ziel es sein soll “Angriffe gegen Personen der Rechten Szene durchzuführen”. Am 06.11 bestätigte der Bundesgerichtshof den Haftbefehl gegen Lina. In einer Pressemitteilung bezichtigt der Generalbundesanwalt sie der „taktischen Kommandoführung“ sowie eine “herausgehobenen Stellung” innerhalb jener Vereinigung eingenommen zu haben.

Dass es sich bei der vorläufig Inhaftierten um eine Frau handelte, führte schließlich dazu, dass sich die mediale Berichterstattung vornehmlich auf die Farbe der Fingernägel, die Länge des Rockes und die Körperfigur konzentrierte. Durch diese Konzentration auf weiblich-zugeschriebene Attribute wird das Bild der “weiblichen Unschuld” gezeichnet, das im Kontrast zum männlich konnotierten Vorwurf zu einem sexistischen Konstrukt der weiblichen Gewalttäterin wird. Ausführliche Informationen findet ihr auf dem Soliblog „Freiheit für Lina„.

Jo und Dy in Stuttgart

Am 2. Juli 2020 wurden in mehreren baden-württembergischen Städten, darunter Karlsruhe, Ludwigsburg, Tübingen und Stuttgart, insgesamt neun Wohnungen von Antifaschist*innen durchsucht. Bei allen Betroffenen wurde im Anschluss an die Durchsuchung eine DNA-Entnahme, teilweise unter Zwang, vorgenommen. Der Antifaschist Jo sitzt seitdem in Untersuchungshaft in Stuttgart-Stammheim. Am 4. November 2020 kam es zu einer weiteren Verhaftung – nun sitzt auch der Antifaschist Dy in Stuttgart-Stammheim in Untersuchungshaft. Hintergrund soll eine Auseinandersetzung zwischen Nazis und Antifaschist*innen am Rande der „Querdenken 711“-Demo am 16. Mai 2020 gewesen sein. Allen im Juli Durchsuchten und auch dem im November Festgenommenen wird vorgeworfen an diesem Tag an einem Angriff auf den Treffpunkt der faschistischen Scheingewerkschaft „Zentrum Automobil“ beteiligt gewesen zu sein. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung wurden mehrere Nazis verletzt, einer von ihnen schwer. Die Polizei ermittelt seitdem mit der eigens eingerichteten Ermittlungsgruppe „Arena“ wegen Landfriedensbruch und versuchtem Totschlag gegen die antifaschistische Bewegung. Im Vorfeld aber auch im Nachgang der Hausdurchsuchungen kam es zu polizeilichen Anquatschversuchen, offenen Observationen und staatsanwaltschaftlichen Zeug*innenvorladungen. Was die Polizei gerne in diesem Fall verschweigt, ist das der „schwerverletzte“ Nazi mit Schlagring bewaffnet versuchte Antifaschist*innen anzugreifen! Aktuelle Berichte und Information zu dem Fall gibt es hier: „Freiheit für Jo„.

Rondenbarg-Prozess

Am Morgen des 7. Juli 2017 waren tausende Aktivist*innen unterwegs, um gegen den G20-Gipfel in Hamburg zu demonstrieren und ihn zu blockieren. Auch eine Gruppe von rund 200 Personen zog am frühen Morgen von einem Camp im Altonaer Volkspark los. Im Rondenbarg, einer Straße in einem Gewerbegebiet in Hamburg-Bahrenfeld, wurde sie gegen 06:30 Uhr ohne Vorwarnung von der für ihre Gewalttätigkeit bekannten Beweissicherungs- und Festnahme-Einheit (BFE) Blumberg (siehe Pressespiegel) angegriffen und brutal zusammengeprügelt. 14 Aktivist*innen wurden teilweise schwer verletzt und zogen sich z.b. offene Knochenbrüche zu, als sie von der Polizei zu einem Geländer gedrängt wurden, dass dabei zusammenbrach und dazu führte, dass Aktivist*innen auf den mehrere Meter tiefer liegenden Parkplatz stürzten. 58 Personen wurden noch an Ort und Stelle festgenommen, 12 von ihnen wurden sogar – teilweise über Wochen und Monate – in Untersuchungshaft genommen.

[…]

Mittlerweile sind über 85 Aktivist*innen von der Staatsanwaltschaft Hamburg im sogenannten „Rondenbarg-Komplex“ angeklagt. Ihnen wird gemeinschaftlicher schwerer Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamt*innen, Sachbeschädigung und Bildung bewaffneter Gruppen vorgeworfen.

Das Verfahren bedeutet nicht nur eine Kriminalisierung der G20-Proteste, sondern hat für die gesamte politische Bewegung erhebliche Bedeutung. Denn den Angeklagten werden gar keine individuellen Straftaten vorgeworfen. Nach dem Konstrukt der Staatsanwaltschaft soll allein die Anwesenheit der Beschuldigten vor Ort genügen, um ein gemeinsames Tathandeln zu unterstellen und eine Verurteilung wegen Landfriedensbruch (§ 125 StGB) zu rechtfertigen. Die Staatsanwaltschaft macht sich dabei ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Mai 2017 zu eigen, in dem der BGH im Fall einer Hooligan-Schlägerei geurteilt hatte, dass es für den Straftatbestand des Landfriedensbruchs nicht zu einer eigenen Beteiligung oder (psychischen) Beihilfe – was eigentlich die Voraussetzung für eine Strafbarkeit ist – kommen muss, sondern dass das so genannte „ostentative Mitmarschieren“ bereits ausreiche. Falls sich diese Rechtsauffassung auch für den Bereich der Versammlungen durchsetzen sollte, wäre künftig jede Teilnahme an einer Demonstration mit enormen Kriminalisierungsrisiken verbunden. Straftaten Einzelner könnten so allen vor Ort befindlichen Personen zugeschrieben werden.

Die komplette Beschreibung des Falls findet ihr hier.

Solidarität ist eine Waffe! – Unterstützt die Gefangenen!

Münster: AfD-Ratskandidat Leschik gute Kontakte in die extreme Rechte

Posted: Juli 28th, 2020 | Author: | Filed under: Uncategorized | No Comments »

Der stellvertretender Kreissprecher der AfD Münster und Platz zwei der münsterschen AfD-Kandidatenliste für die Kommunalwahl im September verfügt auch außerhalb der Partei über gute Kontakte in die extreme Rechte:

via Wiedertäufer:

“Alexander Leschick positioniert sich mit seinen Äußerungen, beispielsweise zum ‘Flügel’ der AfD, immer wieder als Vertreter einer vermeintlich gemäßigten Parteiströmung”, heißt es bei der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus (Mobim). “So versucht er sich strategisch für ein koservativ-bürgerliches Spektrum als anschlussfähig zu inszenieren.”

Bei genauerem Hinsehen zeigen sich bei Leschik in der Tat Widersprüche. In seiner Rede beim diesjährigen Neujahrsempfang der AfD im Rathaus entwarf er die Vision eines AfD-Bundeskanzlers und mahnte: “Mut zur Verantwortung heißt aber auch, dass wir uns nicht der Versuchung zum verbalen Radikalismus hingeben.” Anders klang er auf Twitter: “Die Antifa bleibt eben nichts anderes als eine moderne SA”, schrieb Leschik hier Anfang 2019.

Bereits im Zuge der Recherche zur Identitären Bewegung in Münster spielte der ehemalige Pflüger-Fux eine Rolle. So existiert ein uns vorliegendes Foto (auf dessen Veröffentlichung wir an dieser Stelle aus urheberrechtlichen Gründen verzichten), das Leschik mit der seinerzeitigen Parteivorsitzenden Frauke Petry und Marcel W. zeigt. Dieser wiederum war zeitweise Chef des hiesigen Ablegers der rechtsextremistischen Organisation, die der Verfassungsschutz beobachtet.

[..]

In der Öffentlichkeit zeigt sich der Nachwuchspolitiker allerdings weniger mit Menschen aus dem linken Spektrum. Auf einem anderen Foto ist Leschik mit Robert M. beim 1000-Kreuze-Marsch zu sehen. Der war zumindest zeitweise Aktivist bei der Identitären Bewegung. Seine Teilnahme an Neonazi-Aufmärschen ist ebenfalls belegt.

Alexander Leschik und Robert Malcoci

Alexander Leschik mit Frauke Petry und Marcel Winkin


Neue Pien Kabache FB-Seite

Posted: Juni 13th, 2020 | Author: | Filed under: Uncategorized | No Comments »

Aufgrund von Problemen mit Facebook hat die Pien Kabache nun eine neue FB-Seite. Die neue Adresse lautet: https://www.facebook.com/PienMs/